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Durch die Schätze des Palaisviertel

Ein Grätzel mit viel Geschichte, dynamischer Entwicklung, spannenden Menschen und besonderen Geschäften.

Das Palaisviertel ein Grätzel?

Vor Ihnen liegt ein neuer Grätzel Bericht und er wirft eine Frage auf: Kann denn ein so kleines innerstädtisches Viertel, wie jenes zwischen Michaelerplatz und Teinfaltstraße, zwischen Volksgarten und Freyung, mit Berechtigung „Grätzel“ genannt werden? Darunter versteht man doch üblicherweise ein eingemeindetes, früheres Dorf innerhalb eines Stadtbezirks mit langer Tradition und mit Bewohnern, die sich dort heimisch fühlen und in gemeinsamer Kultur verbunden sind.

Aber ja, genau das finden wir hier – im Palaisviertel. Es hat eine lange Geschichte, die pars pro toto für die vielen schönen Ereignisse, aber auch für die Verwerfungen steht, die Wien erlebt hat. Trotz der Stürme der Zeit hat sich hier ein architektonisch geschlossenes Bild mit wunderschönen Palais erhalten, das sich mit dem ruhigen, gelassenen und eleganten Lebensgefühl der Bewohner und Geschäftsleute des Viertels paart. Wer offenen Auges durch die Gassen schlendert, kann sich das Wien der letzten fünfhundert Jahre vergegenwärtigen, aber befindet sich doch zur gleichen Zeit in einem Stadtgebiet in dynamischer Entwicklung, mit spannenden Menschen und ganz besonderen Geschäften.

Neue attraktive Läden, Food-Stores, Restaurants, Modegeschäfte und Cafés haben sich im Palaisviertel angesiedelt. In den letzten zehn Jahren sind bereits um 80 Prozent mehr Besucher hierher gekommen - Tendenz stark steigend. Ein Weg-weisendes Immobilienprojekt schafft in den zentralen Palais Batthyány und Trauttmannsdorff neue, elegante Wohnungen. Die Bewohner des Projektes „Palais, Palais“ werden all die Vorteile genießen können, die das Grätzel auszeichnet: Fürstliche Wohnqualität mit moderner Infrastruktur, zeitgeistiges Einkaufen, elegante Atmosphäre und das Lebensgefühl des historischen Zentrums von Wien. Was viele nicht wissen: Für lange Jahre war das Palaisviertel ein Geheimtipp in der sonst gar nicht geheimen Innenstadt von Wien. Jetzt nimmt es immer mehr Fahrt auf und präsentiert sich in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt. Darum haben wir uns vorgenommen, diesem kleinen, feinen Viertel einen eigenen Grätzel Bericht zu widmen.

Jede Erzählung über die pulsierende Hauptschlagader des Palaisviertels, die Herrengasse enthält an irgendeiner Stelle das Bedauern darüber, dass Straßen nicht sprechen können. So viel an Geschichte wäre hier zu erfahren, von den Tagen der Römer bis heute. Anfangs noch außerhalb der damaligen Stadt, dem römischen Vindobona gelegen, rückte sie im 13. Jahrhundert innerhalb der Mauern von Wien. Dank ihres römischen Unterbaus ragte sie über die umliegende Gegend empor und wurde wohl darum für lange Zeit „Hochstraße“ genannt. Vor rund fünfhundert Jahren errichteten die Stände („Herren“) wegen der Nähe zum kaiserlichen Hof hier ihr Landhaus. So kam es zum neuen Namen, der sich bis in die Gegenwart erhielt, wenn auch der niederösterreichische Landtag samt seinen heutigen Damen und Herren längst nach St. Pölten übersiedelt ist. Von hier aus wollen wir das Palaisviertel erforschen. Und es lohnt, sich dafür Zeit zu nehmen. Denn die wunderbare Architektur der vielen Palais erschließt sich erst beim genauen Hinschauen. Ein allzu eiliger Fußgänger kann die Ästhetik der Fassaden, die Großzügigkeit der Innenhöfe und die Details von Feststiegen, Ballsälen und verborgenen Kapellen nicht entdecken. Dazu braucht es Muße und gutes Schuhwerk. Dann lassen sich auch Dinge wie das Café Central entdecken, einem der Herzstücke der Herrengasse, wo gleich beim Eingang eine Skulptur des Peter Altenberg sitzt. Ein österreichischer Schriftstellers, der dort residierte und schrieb. Seine Zuneigung zur modernen Architektur war enden wollend. „Wohnlich ist der Dachsbau, der Bienenkorb, der Ameisenhaufen, aber nicht die modernen Wohnungen“, ist ein von ihm überlieferter Aphorismus, der jedoch für das Palaisviertel so gar nicht gelten kann, denn hier wohnt es sich gut. Neben den erwähnten fürstlichen und gräflichen Prachtbauten steht hier auch das erste Wiener Hochhaus, das wir Ihnen vorstellen werden, es gibt die Cafés Griensteidl und Central, eine Reihe von Läden und Lokalen, die einen Besuch mehr als lohnen und viele interessante Menschen. Einige von ihnen haben wir getroffen, um mehr über die die kleinen Geheimnisse und Schmankerln des Grätzels zu erfahren.

Fazit: In den letzten Jahren haben sich private Immobilien-Investoren, Geschäftsinhaber und Bewohner die Aufwertung des Palaisviertels und seiner zentralen Achse, der Herrengasse zum Ziel gesetzt. Das gemeinsame Engagement wird dazu beitragen, dieses innerstädtische Juwel noch schöner und lebendiger zu gestalten. Ein solches Zusammenwirken gehört auch zu den Merkmalen eines lebendigen Grätzels, das nicht nur seinen Bewohnern, sondern der gesamten Wiener Bevölkerung und allen Besuchern der Stadt zugute kommt.

Mehr Information unter graetzlbericht.at

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