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Stiegen, Sterne, Schokolade

Wir greifen nach den Sternen, lassen uns mit Schokolade verwöhnen, begegnen den großen Dramatikern Johann Nestroy und Ferdinand Raimund und besuchen Wiens ersten Kreisverkehr.

Das Gaußplatz-Grätzel

Der Gaußplatz an der Grenze von 2. und 20. Bezirk nahe dem Augarten, hat wechselvolle Zeiten erlebt. Hier lebte bis 1938 ein Großteil der ärmeren, jüdischen Bevölkerung Wiens, bevor sie vertrieben und ermordet wurde. Lange danach schien es, als ob die Gegend von der Entwicklung Wiens zur modernen Stadt ausgeschlossen wäre. Doch in den letzten Jahren gibt es hier eine dynamische Entwicklung.

Stiegengasse

In der Stiegengasse im 6. Bezirk kann man Aufstieg im wahrsten Sinne des Wortes entdecken. Von einer schmucklosen Gasse, die beim Naschmarkt unspektakulär startet, entfaltet sie sich mit jedem Höhenmeter mehr zu einem sehenswerten kleinen Grätzel und besticht durch ihre Architektur und die charmanten Geschäfte.

Der Aumannplatz und der Sternwartepark

Wir bewegen uns zum Aumannplatz, einem Kernstück von Währing, dem 18. Bezirk, machen einen Abstecher nach Hernals, wo feinste Schokolade-Maroni erzeugt werden und landen schließlich in den Sternen, besser im Sternwartepark mit seinem riesigen Fernrohr. Dort treffen wir einen Wissenschaftler, der uns von den kleinen Grätzeln ins große Weltall beamt. Was beides verbindet- das Kleine wie das Große – ist die Ästhetik und die Sehnsucht, die wir bei allem Schönen empfinden.

» Sternderln schauen «

Verwunschen, verwachsen und verwildert ist er – der Sternwartepark im 18. Wiener Gemeindebezirk. Ein interessantes Biotop mitten im städtischen Gebiet mit mehr als hundert Pflanzen- und Holzarten, gut versteckt hinter dicken roten Ziegelmauern. Der Park wurde im Zuge der Errichtung der Universitätssternwarte angelegt. Heute ist der zum größten Teil verwilderte Park ein Naturjuwel mit seltenen Pflanzen und Tieren und zählt zu den Naturdenkmälern Wiens.

Über 130 Jahre lang konnte sich die Natur hier beinahe ungestört entwickeln.

Viele Jahre war der Park nur für Studierende, Lehrende, Forscher und Besucher des Institutes für Astronomie zugänglich. Seit 2013 ist er, wenn auch mit Einschränkungen für die Öffentlichkeit zugänglich.

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